Neuerscheinungen

Mach’s gut? Mach’s besser!

Wo fängt Ethik an? Erst bei der Frage, ob man Kriege mit Gewalt verhindern darf? Ob man ein Passagierflugzeug abschießen darf, wenn ein Terrorist es in ein vollbesetztes Fußballstadion steuern will?
Volker Ladenthins Antwort darauf ist ein entschiedenes Nein. Denn sittlich relevant kann alles Handeln sein. Ethische Regeln müssen sich in jeder Situation bewähren, und sei diese noch so banal; auch zu viel erhaltenes Wechselgeld zum Beispiel fordert uns heraus.
Warum das so ist, wie wir sittliche Urteile fällen und vernünftig und verantwortlich zu handeln vermögen, entfaltet Volker Ladenthin in einem alltagsnahen Gedankengang mit vielen Beispielen. Leitfragen sind: Wie fällen wir eine sittliche Entscheidung? Gelten sittliche Urteile für alle Menschen? Wozu brauchen wir Gesetze? Muss Politik sittlich sein? Wann ist die Moralität entstanden? Wie passen Ethik und Religion zusammen?

 

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Zweifeln, nicht verzweifeln


Der Islam gehört zu Deutschland?

Wäre nicht vorab zu fragen:

Gehört Religion zur Gesellschaft?

Eine Streitschrift darüber, dass wir auch religiös denken müssen, wenn wir „das Ganze“ denken wollen. Und in diesem Sinne eine „alltagstaugliche“ Einführung in das religiöse Denken mit Beispielen aus verschiedenen Konfessionen.

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Reformpädagogik weitergedacht


Reformpädagogik ist kontrovers betrachtet worden – mit Ablehnung und Anhängerschaft, Pauschalschelte und Lobeshymnen, aber auch mit differenzierter Kritik und konstruktiver Prüfung. Sie wurde als Ideal-Konstrukt ins Imaginäre verbannt, aber auch gerade hinsichtlich ihrer realen Erfolge und Missstände exponiert und problematisiert.
Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes fragen nicht nur nach Anspruch und Wirklichkeit einer realen Epoche und einiger ihrer – teils bisher nicht oder nur wenig beachteten – Facetten, sondern gleichzeitig nach der Tragfähigkeit ursprünglich reformpädagogischer Konzepte für erzieherisches und unterrichtliches Handeln in Gegenwart und Zukunft.

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Rousseau über Rousseau


Das Werk Jean-Jacques Rousseaus entwickelt zahllose Perspektiven auf die Wirklichkeit. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes nehmen sie ernst. Literatur- und sprachwissenschaftliche Problematisierungen finden sich ebenso wie philosophische und pädagogische Reflexionen, aber auch soziologische, anthropologische und theologische Deutungsansätze.
Bei allem hermeneutischen Interesse bleibt durchgängig die Frage nach der Bedeutsamkeit seiner Ideen für die Gegenwart. Bietet er vielleicht sogar Lösungen, zu denen wir die Fragen vergessen haben?
Dass hierbei mit Rousseau über Rousseau nachgedacht wurde, um – wiederum mit Rousseau – über Rousseau hinauszugehen, mag als Besonderheit dieses Sammelbandes angesehen werden.
Die Beiträge gehen auf ein Symposion aus Anlass des 300. Geburtstags Jean-Jacques Rousseaus an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zurück.

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Weniger ist weniger

Es ist eine einfache Rechnung: Weniger ist weniger. Nur auf die Verkürzung der Gymnasialzeit von neun auf acht Jahre wird seit langem hartnäckig das Gegenteil behauptet.G8 sei dasselbe wie G9, nur schneller. Dies hinterfragt der band kritisch: Bildung ist nicht beliebig verkürzbar und stauchbar, ohne sich qualitativ zu verändern. Weniger ist weniger!

Tatsächlich zeigt die nicht abebbende öffentliche Diskussion um diese nie pädagogisch, sondern nur finanziell und ökonomisch begründete Schulzeitverkürzung, dass die  Bildungspolitik das Problem nicht weiterhin ignorieren oder schönreden kann. Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern haben ein Recht auf möglichst tiefe und breite Bildung.

Der Band führt erstmals die wissenschaftliche und zivilgesellschaftlichen Argumente und Positionen zur Problematik des G8 zusammen. Die Diskussion enthält so wissenschaftliche Tragfähigkeit und demokratische Kontur. Die Beiträge von beiden Seiten plädieren dafür, das Problem endlich im Sinn einer fundierten Bildung unserer Schülerinnen und Schüler zu lösen.

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Wozu religiöse Bildung heute?

Sieben Versuche, an der Endlichkeit zu zweifeln

Können wir auf Religion verzichten? Die Antwort: So, wie niemand ohne Politik, Recht und Kunst leben kann, ohne sein Leben zu verpassen, so kann auch niemand ohne Religion leben. Aber was ist Religion? Es ist die nie endende Frage nach dem Wozu? Die Frage, wozu wir leben, führt uns dazu, immer wieder neu an unserer Endlichkeit zu zweifeln. Man mag ohne Glauben leben können, aber nicht ohne Religion.

Aber welcher Glaube ist nun der richtige? Warum kann es mehrere monotheistische Konfessionen geben? Was hat das Zweite Vatikanische Konzil mit der Wissenschaft zu tun? Warum ist eine 2000 Jahre alte Konfession in der Postmoderne nicht überholt? Wie vertragen sich Religion und Politik? Inwiefern gehört das Fach Religion in die Schule? Und warum braucht Bildung die Religion – aber ebenso die Religion die Bildung?

 

In sieben Kapiteln stellt der Autor, Professor für Historische und Systematische Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn, seine unkonventionellen Antworten zur Diskussion.
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Die Geschichte vom Letzten Buch

Aufgeschrieben und mit einem Nachwort über das Sprachdenken Rousseaus ergänzt 

In diesem Buch wird jene Geschichte erzählt, die Rousseau geträumt und gelegentlich und unterwegs notiert, nie aber in einem Text zusammengefasst oder gar publiziert hat. Es ist die „Geschichte vom Letzten Buch“, die nacherzählt wird. Es ist eine in sich geschlossene Geschichte, die Anfang und Ende kennt, eine Exposition – die etwas Geduld erfordert – und einen Höhepunkt. Sie geht gut aus, das kann verraten werden. Immer wieder stößt der, der sie vernimmt, auf Motive, die immer wieder neu zusammengebunden und variiert werden. Die Geschichte ist in sich gänzlich durchdacht, obwohl Rousseau ihre Partikel im ganzen Werk verstreut und versteckt hat. Er hat immer an dieser einen Geschichte geschrieben – in seiner Rückschau ist es die Geschichte seines Lebens – seine Herausforderung: Das letzte Buch zu schreiben. An dieser Geschichte hat Rousseau gedacht, gearbeitet, von ihr hat er geträumt und vielleicht auch ge“schrieben“. Sie steht im Hintergrund all seiner Bemühungen, all seines Denkens. Sie erklärt sein Werk aus einem einzigen Bild. Der Herausgeber hat diese verborgene und doch immer vorausgesetzte Geschichte aus den Quellen rekonstruiert.

 

An dieser Geschichte haben Freunde Rousseaus mitgeschrieben, auch solche, die vor ihm schrieben oder nach ihm lebten und leben. Ihre Ergänzungen wurden in den Fußnoten nachgetragen. Um auf die systematische Bedeutung der Geschichte hinzuweisen, ist der Erzählung ein kleines Nachwort beigefügt.

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Wert Erziehung

Ein Konzept in sechs Perspektiven

Wert Erziehung – das ist eine Anregung zum selbstverantwortlichen Umgang mit Werten, die Förderung des Urteilsvermögens Heranwachsender. Diese Grundlage gilt es zu fördern, denn sie ist unentbehrlich, um Zukunft in einer demokratischen Gesellschaft sinnvoll zu gestalten.

Doch wie gelingt die Begleitung auf dem Weg zur mündigen Persönlichkeit? Die hier ausgewählten Aufsätze geben Schulpraktikern, Bildungstheoretikern, Eltern und Erziehern einen differenzierten Einblick in ein Erziehungskonzept, dessen Struktur und schulpädagogische Umsetzung Volker Ladenthin offenlegt.

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Kulturschulen – Schulkulturen

Perspektiven auf ein Konzept

In der Schule geht es um Kultur. Und: Jede Schule hat eine eigene Kultur. Die Beiträge dieses Buches thematisieren beides, die Kultur, die in die Schule kommt, und die Kultur, die aus der Schule wirkt.

Aber um welche Kultur geht es? Kunst und Theater, Literatur und Musik? Sicher, aber zur Kultur gehören auch die Naturwissenschaften, der Sport, das alltägliche Leben, die Werte, die Arbeit, das Interkulturelle. Was an der Kultur ist „Kultur“? Welche Kultur bildet? In seinen Antworten auf die-se Frage gibt dieses Buch auch ganz grundsätzlich Auskunft über den Zusammenhang von Kultur und Bildung.

 

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Homeschooling – Fragen und Antworten

Häusliche Bildung im Spannungsfeld zwischen Schulpflicht und Elternrecht

Die Diskussion ums Homeschooling, die systematische Bildung von Kindern und Jugendlichen im häuslichen Umfeld, hauptsächlich organisiert durch ihre Eltern, reißt nicht ab, doch scheint sie sich im Kreise zu drehen. Beide Seiten, die Eltern und der Staat, behaupten ihre Positionen und übersehen dabei, dass sie doch ein gemeinsames Ziel verfolgen: die Bildung nachwachsender Generationen. Lässt sich angesichts dieses gemeinsamen Ziels nicht ein Weg finden, der beide Seiten zufrieden stellt, die Eltern und den Staat?
Sollen wir Kinder zu Hause beschulen, als Alternative zur gängigen Beschulung in Institutionen wie der Schule? Was spricht dafür, wenn die Eltern einen Teil des Bildungsgangs ihrer Kinder durchführen? Welche Freiheiten haben Eltern, welche (Aufsichts-)Pflichten hat der Staat?
Dieses Buch hat sich die Aufgabe gestellt, in das komplexe Thema einzuführen, erste Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, insbesondere was das Spannungsfeld zwischen Schulpflicht und Elternrecht anbelangt. Es will die öffentliche Diskussion anregen.

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Gerechtes Erzählen

Gerechtes Erzählen eine ambiguine Kontamination? Wird vom Gerechten erzählt? (Aber was oder wer ist gerecht?) Soll das Erzählen der Sache gerecht werden? (Aber woher weiß das Erzählen etwas von der Sache?)

Zudem: Kann sich die Gerechtigkeit auf eine so unsichere Diskursform verlassen wie das Erzählen? Kann sich überhaupt das Erzählen in den Dienst einer – wenn auch guten – Sache stellen? Kontaminieren? Nimmt beides nicht Schaden, wenn das eine dem anderen dient: Das Erzählen der Gerechtigkeit, die Gerechtigkeit dem Erzählen? Wenn die Ästhetik der Ethik, die Ethik der Ästhetik sich unterordnet? Oder gibt es einen Patt im Besonderen ? Könnte es sein, dass das Erzählen immer schon gerecht ist dass es sich beim Gerechten Erzählen um eine unbemerkte Tautologie handelt? In vier Studien untersucht Volker Ladenthin das Beziehungsgefüge zwischen Gerechtigkeit und Erzählung. An Texten von Theodor Storm, Thomas Mann, Ernst Toller und von Autoren aus dem Genre der Kriminalliteratur wird untersucht, wie die Autoren verfahren und was sie fordern, wenn sie von der Gerechtigkeit erzählen oder dem zu Erzählenden gerecht werden wollen. Entwickelt wird eine Theorie des Erzählens, die des ethischen Diskurses bedarf, um ihn besser verlassen und nun von außen kontrollieren zu können. Nur: Von welchem Außen hier ist die Rede?

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Das Internat

Obwohl Internate zu den ältesten pädagogischen Institutionen zählen, führen sie in der wissenschaftlich pädagogischen Diskussion eher ein Schattendasein. Wenn überhaupt, wurden allenfalls Teilbereiche untersucht oder sie wurden gleich anderen Institutionen wie Schulen oder Erziehungsheimen zugeordnet. So wichtig die Detailuntersuchungen sind, so aufschlussreich soziologische oder literaturwissenschaftliche Untersuchungen zum Internat waren, es fehlte bisher eine Gesamtschau, die das Internat in seinem Selbstverständnis und in seiner Positionierung in einem regionalen, nationalen und internationalen Schulsystem beschreibt. Es fehlte eine Gesamtschau, die nicht nur Daten sammelt, nicht nur einen Überblick gewährt und nicht nur beschreibt, was Realität ist, sondern die es auch wagt, Grundsätze zu benennen, vielleicht sogar Prinzipien aufzustellen, an denen sich praktische Internatsarbeit orientieren kann. So wie eine gute Schulpolitik und eine zeitgemäße Schulpraxis einer Theorie der Schule bedürfen, so braucht auch eine gelungene Internatspraxis eine Theorie des Internates – nicht als Vorschrift, als Handlungsanweisung oder als normative Vorgabe, sondern als Orientierungshilfe.
Das vorliegende Handbuch gibt Auskunft über Geschichte und Gegenwart des Internats und seine künftigen Funktionen im Bildungssystem. Es erklärt die Organisation und die pädagogische Bedeutung des Internats: seine Arbeitsweisen, seine Struktur und sein Personal. Der Beruf des Internatserziehers wird in seinen Aufgaben ebenso beschrieben wie Leitlinien, Theorie und Praxis der Internatsleitung. Ein besonderes Kapitel gibt Auskunft über das Selbstverständnis von Internaten in kirchlicher Trägerschaft.

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Werterziehung als Qualitätsdimension von Schule und Unterricht

Die pädagogische Qualität der Schule wird zunehmend an ihrer Wahrnehmung der Erziehungs-aufgabe gemessen werden. Schulen, die sich nicht nur als Durchlauferhitzer für die ökonomischen An- forderungen verstehen, die sich vielmehr in personaler Hinsicht dem ganzen Menschen zuwenden und die Aufgabe der Werterziehung in das Schulprofil systematisch einbinden, werden auch in sich zuschärfenden Wettbewerbssituationen im Vorteil sein und in der Gunst der Eltern bevorzugt werden. Schulen Hilfe zu geben, sich diesem Bemühen um eine ernsthafte Bildung zu stellen, ist das Anliegen dieses Buches. Neben theoretischen Beiträgen versammelt es Beispiele, die zeigen, wie Werterziehung im Fachunterricht praktisch stattfinden kann. Werterziehung als Qualitätsdimension von Schule und Unterricht Mit Beiträgen von Phyllis Åhrberg, Thomas von Gostomski, Matthias Hellmons, Ansgar Heskamp, Markus Holtkemper, Christian Hopf, Norbert Just, Volker Ladenthin, William Middendorf, Jürgen Rekus, Manfred Sieburg, Stefan Voß, Verena Weichert, Volker Wübbold.

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Gewalt der Medien. Studien zu Gewalt an Schulen.

Empirische Hinweise und bildungstheoretische Konzepte.

Mitarbeit: Gabriella Schmitz

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Homeschooling, Tradition und Perspektive

Herausgegeben von Ralph Fischer und Volker Ladenthin.

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Weitere Bücher können Sie zum Teil über das Geschäftszimmer des Lehrstuhls von Herrn Professor Ladenthin (Raum 2.006) erwerben.

Ansprechpartnerin: Frau Neuburg

Tel.: 0228/73 76 15 oder Fax: 0228/73 78 13
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